100 Jahre Citroën – 70 Jahre Bleker

Die Geschichte einer Deutsch-Französischen Freundschaft im Münsterland.

1949

Angefangen hat alles 1949 mit einem kleinen Lackierbetrieb in Borken.
Josef Bleker sen., der Vater der heute geschäftsführenden Bleker-Brüder, machte damals aus seinem ursprünglichen Malerbetrieb eine Autolackiererei. Diese befand sich bis 1964 am Butenwall und zog später in einen größeren Neubau in der Königsberger Straße um, wo sich auch heute noch der Hauptsitz des Unternehmens befindet. Erstmals zum Vertragshändler wurde das Unternehmen Ende der sechziger Jahre mit der Marke Citroën, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert.

Die Geschichte der französischen Automarke begann im Jahr 1919. Unternehmensgründer André Citroën galt damals als europäischer Pionier des Automobils. Durch die Einführung der Fließbandproduktion in Europa und erste Möglichkeiten der Fahrzeugfinanzierung konnte er seine Idee von bezahlbaren Autos für die Massen umsetzen. Ab 1927 begann die Marke auch die Produktion von Fahrzeugen im Kölner Citroën-Werk. Unterbrochen durch den Zweiten Weltkrieg nahm das Unternehmen ab 1950 die Produktion wieder auf. In der 100-jährigen Firmengeschichte wurden über 300 teils bahnbrechende Modelle entwickelt. Unter Ihnen befanden sich auch Autoikonen wie die extravagante DS, der sympathische 2 CV, der aufgrund seiner Form schnell den Spitznamen „Ente“ weghatte und die neue Marke DS Automobiles als Avantgarde im Portfolio.
Mit diesen und vielen anderen Modellen ist auch die Bleker Gruppe groß geworden und ist heute Deutschlands größter Citroën-Händler.

Mitte der siebziger Jahre fiel die Entscheidung, das Bleker-Angebot durch die italienische Kultmarke Alfa Romeo zu erweitern. Gleichzeitig eröffnete die erste Filiale in Ahaus, die zunächst in einer ehemaligen Tankstelle in der Ahauser Innenstadt betrieben wurde, bevor 1983 die Bauarbeiten für das Gebäude am heutigen Standort an der von-Braun-Straße begannen. Seit dieser Zeit folgte die Gründung weiterer Filialen, die mittlerweile an fünf Standorten im Münsterland zu finden sind.

90er

Mit Peugeot wuchs das Angebot der Bleker Gruppe Mitte der neunziger Jahre um eine weitere französische Automarke und das erste Löwen-Centrum eröffnete in Bocholt. Es folgten bis 2010 weitere Löwen-Centren in Borken, Dülmen, Münster und Ahaus. Als sich die Bleker-Brüder 2004 dazu entschieden, das Autohaus Twent in Münster zu übernehmen, kam Renault als dritte französische Automarke hinzu.
Die Eröffnungen der Bleker Autoforen Münster und Ahaus komplettierten das Angebot der Bleker-Gruppe, die nun mit Citroën, DS Automobiles, Renault, Dacia, Jeep, Alfa-Romeo, Nissan und Maserati die Wünsche verschiedenster Kundengruppen im privaten und gewerblichen Bereich erfüllen kann.

2000er

Neben den starken Automarken ist das Unternehmen im gesamten automobilen Bereich breit aufgestellt. Die Activa Automobil-Service GmbH ist ebenfalls Teil der Bleker Gruppe und umfasst neben der ursprünglichen Lackiererei eine Sattlerei und die Sparten Sonderfahrzeugbau und Fahrzeugeinrichtungen. Seit 2007 versorgt die Bleker Autoteile GmbH freie Werkstätten im gesamten Bundesgebiet mit Ersatzteilen verschiedenster Hersteller, seit 2011 erfolgt der Versand auch bis in die Niederlande hinein.

Im Laufe der sieben Jahrzehnte hat sich die Bleker Gruppe vom kleinen Handwerksbetrieb zu einem mittlerweile ca. 700 Mitarbeiter zählenden Unternehmen entwickelt. Der Konkurrenzkampf in der Automobilbranche ist hart und wird in Hinblick auf die Zukunft noch viele Herausforderungen bieten.

Heute

Mit seinem breit aufgestellten Portfolio und strategischer Weitsicht kann das Unternehmen jedoch zuversichtlich in die Zukunft blicken. Mit den vier Bleker-Töchtern, die die Geschicke des Unternehmens nun schon in dritter Generation mitlenken, ist gewiss, dass die Bleker Gruppe immer den Charme eines Familienunternehmens aus dem Münsterland beibehalten wird.